Abschluß im Curral, Donnerstag, den 7.

Donnerstag, den 7.

Hauptstrasse im Tal Paul

Auf dem Weg zum Alfred: Hauptstrasse im Tal Paul

Abschiedsbesuch im Curral. Es ist wie eine zweite Familie geworden. Ich sitze in der Sonne, drehe meinen Clip neu und beobachte, wie Touristengruppen orientierungslos in den Curral einmarschieren und sich umschauen, als wäre der Curral ein Zoogehege. Der Guide steht teilnahmslos daneben. So sollte man es echt nicht machen, beobachte ich jedoch immer mehr. Vielleicht nehmen wir demnächst „Touristengucken“ ins Programm auf.

Weg nach Chao cha Vaz

Taxifahrer am Weg nach Chao cha Vaz

 

Da ich ja noch ein wenig wandern wollte, nehme ich mit einem lachenden und weinenden Auge Abschied und laufe die Strasse herunter. Meine alten Wanderschuhe drücken und vermiesen mir ein wenig den Weg. Prompt hält Cau mit seinem leeren Reisebus an. Er war der erste, der uns damals noch mit seinem kleinen Alunguer gefahren ist. Alfred hat ihn viel unterstützt. Mittlerweile hat er einen großen Bus und karrt die Horden durch die Gegend. Zweimal ist er mit einer Gruppe an mir vorbei gefahren, obwohl er noch Platz gehabt hatte. Beinahe hatte ich es persönlich genommen. Nun hält er an, lädt mich ein und er erzählt von den Veränderungen, die ihm auch noch nicht wirklich gefallen. Aber was soll man machen?

An einer Kreuzung, wo er die wandernde Gruppe einsammeln soll steige ich aus und gehe zu Fuß weiter. Nach ein paar Metern hält mein Taxifahrer von letzter Woche an und sammelt mich ein, nein, kein Geld, einfach so. So komme ich in Etappen gut nach Hause.

Meine Füße danken es mir. Es ist so schwer, gute Schuhe zu finden. Nächstes Mal gehe ich mit Flippflopps, schlechter kann es nicht sein.

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