Ein Teil der Reise geht zu Ende, Mittwoch, den 27.

Mittwoch, den 27.

Integration

Unsere Abschiedswanderung. Der Küstenweg als Quintessenz der letzten Tage ist eine der längsten:

Küstenweg1

Küstenweg Beginn

 

Küstenweg2

Küstenweg2

Nicht sonderlich große Höhenunterschiede, sondern lang.

Da ist das Thema Achtsamkeit und Haushalten mit seinen Kräften. Ich habe den Weg in 4,5 Std geschafft, mit einer Gruppe auch schon mal 10, ohne groß zu trödeln.

So sind wir froh, dass noch so viel Kuchen und Obst vom Nachbartisch übrig bleibt, eine Gruppe von 14 Franzosen.

Hoffentlich nicht… doch, tun sie.

Basaltformationen am Küstenwanderweg

Basaltformationen am Küstenwanderweg

 

Immer mal wieder überholen wir uns gegenseitig. Aber es stört uns nicht so wirklich. Die bizarre Basaltformationen und der weite Blick auf das tosende blau-türkiesene Meer hält uns in seinem Bann. Oder haben wir es geschafft, eine innere Ruhe zu finden, die uns so schnell keiner mehr nehmen kann?

manuel's bar in corva

manuel’s bar in corva

 

7 Stunden brauchen wir, mit einigen Stopps, u.a. auch bei Manuel in seiner Bar. Er freut sich über uns, da er gerne Geschichten aus der weiten Welt hört. Er hat ein verkrüppeltes Bein und betreibt seine Bar unten in einer Senke am Weg hinter Fontainhas, wo es keine Strasse mehr gibt. Er klagt nie und beeindruckt durch sein Da und so sein.

 

Die Tagesschau handelt heute von Meer, Berge und Weite, bevor es zum Essen und Tanz zu Carlas Familie geht.

musik bei costas

Musik und mehr bei Familie Costa

5 Töchter, ein Enkel, ein Sohn, Mutter, Vater, Onkel. Alle in einem kleinen Haus mit 4 kleinen Zimmern, wovon eins in eine Bar umgewandelt wurde, damit etwas Geld herein kommt, denn keiner hat eine feste Arbeit. Es wird musiziert mit Gitarren und Cavaquinha, einer  kleinen Ukulelenart, Rasseln aus den Früchten einer Akazienart und mit gefüllten Blechdosen.

Die Lieder sind bekannt und alle singen mit. Eine Einführung in Batuko und kapverdianischen Merengue klappt auch mit schmerzenden Wanderfüßen. So geht das Leben auch.

Carla bringt uns noch zur Unterkunft und wir vermissen sie schon jetzt.

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