Zeit für mich, Sonntag, den 3.

Sonntag, den 3.

Ein Hausfrauentag mit putzen, Wäschewaschen gibt mir die Gelegenheit, etwas wieder in der neuen Situation anzukommen.

Manu und seine Tochter, ein alleinerziehender Vater

Manu und seine Tochter, ein alleinerziehender Vater

Am Hafen treffe ich Otmar, der mit einem kapverdianischen jungen Mann mit seiner Tochter sich unterhalten. Wie quirlig die Kleine ist, und wie liebevoll und geduldig er mit ihr umgeht.

Tatsächlich findet man hier kaum quengelnde du weinende Kinder. So ganz anders werden sie hier in das Leben integriert.

Die Gruppe bei Teresa ist neu zusammengestellt und bringt ausgelassene Stimmung in den Raum. Manu ist auch da und fordert mich zum Tanz auf. Ober mich nach oben begleiten solle, es ist schließlich dunkel. Ja gerne, aber nicht mehr. O.k.

Oben angekommen: ich sei so wunderschön, sein Herz sei entflammt. An seinen Augen merke ich, dass er es ernst meint. Ihn scheint es wirklich erwischt zu haben. Ob ich ihm einen Kuss geben wolle. Um beijxo. Ich gebe ihn einen der üblichen Abschieds-Wangenküsse. Nicht einen richtigen? Nein, sorry. Nein? Nein! Oh tschulpa, tschulpa, entschuldige, ich wollte nicht zu nahe kommen und dreht sich um und geht etwas zerknirscht.

Auch das liebe ich hier an den Menschen, sie respektieren ein Nein, sie sind nicht aufdringlich. Wer eine nette Nacht/Zeit haben möchte, bitte, wer nicht, dann auch gut.

Ich rufe noch in Deutschland an, ob die Rückreise gut geklappt hätte, ja alles bestens und vielen Dank, sie seien noch ganz erfüllt.

Vorm Einschlafen schaue ich unsere aufgenommen Tagesschauen an, welch eine intensive Zeit.

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